„Die Leiden einer jungen Kassiererin“

von Anna Sam.

Auch wenn sich der Name der Autorin nicht unbedingt französisch anlässt, ist die gute Dame dennoch ebensolche. Und dort hat sie Literaturwissenschaften studiert, keinen Job bekommen und daher an der Kasse als Kassiererin in die Berufswelt eingestiegen. Ungewöhnlich? Nun, ich selbst habe Freunde, die ganz was anderes arbeiten als das was sie studierten. Aber an einer Kassa? Da ist wohl keiner/keine dabei.

In ihrem Buch lässt uns nun Anna Sam teilhaben am alltäglichen Wahnsinn im Supermarkt. An Tage des Grauens (vor Weihnachten), an Begegnungen mit unheimlich sympatischen Kunden/Kundinnen (betrunken, großspurig, verärgert, gestresst, telefonierend) aber vor allem an den langen Stunden einer Person, die an einer Supermarkt Kasse arbeitet. Ein Job wie jeder andere? Ich glaub das nicht und dieses Buch hat es wieder gezeigt: „einfache“ Jobs sind nicht unbedingt einfach (und das in mehrerlei Hinsicht).

Ich habe das Buch „in einem Rutsch“ gelesen, die „handlichen“ Kapitel sind überschaubar und rasch absolviert, die Sätze flüssig und angenehm zu lesen. Für alle, die mal einen anderen Blickwinkel einnehmen wollen, eine klare Empfehlung.

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