Chefsache

von Max Barry.

Stell dir vor, du beginnst nach dem Studium in einem Unternehmen zu arbeiten, wo dir keiner sagen kann, was das Unternehmen eigentlich produziert. Eigenartig? Nun, ich denke bei diversen Holding-AG-Subunternehmen-KEG-GmbH-Strukturen so mancher Firmengeflechte kann das durchaus passieren. Aber in Max Barrys Buch geht es genau darum: Jones beginnt einen Job und weiss aber nicht so recht, worum es geht und wie die formellen/informellen Regeln des Betriebes sind. Genau diese Unkenntnis lässt ihn auffällig werden sowie sein Drang, endlich mit jemanden zu sprechen, der eine Ahnung hat, was das Unternehmen eigentlich so macht. Mehr wird nicht verraten, ausser dass es für den Hauptdarsteller als auch für den Leser/die Leserin zu einem irrwitzigen Trip durch Unternehmenskultur, Managmententscheidungen, Unternehmeneshirachien und Arbeits-=Lebenssinn Diktat kommt, der durchaus fesselt und in manchen skurilen und aberwitzigen Situationen, in denen sich so manche/-r wieder erkennt, zu begeistern weiss.

Ich kenne fast ein duzend Personen, denen ich dieses Buch sofort in die Hände drücken möchte und sage: lies es und überdenke dann mal, was du tust bzw. getan hast.

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