Urlaubstop/-flop

Nach der erfolgreichen Landung heute mittags in Wien, war es Zeit für eine kurze Reflexion der Hits und Flops der vergangenen Wochen…

Nervend und überhaupt entbehrlich sind:

  • Animateure, die wild schreiend die Nachmittagsruhe stören und dabei brüllend am Strand auf- und ablaufen.
  • Servicepersonal, das unheimlich ignorierend sein kann und vor deren Augen scheinbar Gäste einfach so verschwinden.
  • Eltern, die sich überhaupt nicht im ihre Kinder kümmern und die Kommunikation auf ein“Komm mit“ im Befehlston reduzieren.
  • Besserwisser, die für alles und jedes ein Expertenzertifikat in der Tasche haben und dies lautstark der Umgebung kundtun – blöd nur, wenn das in Deutsch oder Österreichisch passiert.
  • die unvermeidlichen Liegenbesetzer, aufgefettet diesmal von Kleinfamilien, die nicht nur mindestens drei Liegen im Schatten belegen und das ganze direkt am Meer auch nochmals machen müssen – warum auch immer.
  • Eltern, die ihre Kinder beim Einkaufen als Drängelmethode einsetzen: gib dem Kind die Waren, schicke es ganz nach vor in die Schlange (es wird sich niemand über ein Kind aufregen) und hol es an der Kasse mit dem Retourgeld ab.
  • Chefs, die dem Personal, das liebenswerterweise nicht nur leere Gläser abräumt, sondern auch neue an die Tische bringt, ebendiese Serviceleistung verbieten.
  • Reinigungkräfte, bei denen nach dem Verlassen des Zimmers die Anzahl der darin befindlichen Kekse nachvollziehbar schrumpft und wo plötzlich Kosmetikas unter dem Bett wiederzufinden sind, welche beim Verlassen des Raumes noch am Nachtkasten standen.
  • Disko des Schwesterhotels, deren Animationsbühne ohne Schallschutz auf das darunterliegende die halbe Nacht beschallt.
  • Zimmer, die schon etwas in die Jahre gekommen sind und eigentlich mit wenig Aufwand wieder herzu richten wären.

Aber nach diesen zehn Minuspunkten gibt es doch auch Highlights:

  • Servicepersonal, das dem Gast tatsächlich Gefühl von „Willkommensein“ und „König sein dürfen“ gibt: Danke Georga und der absolut netten Kellnerin in der Bar, die unaufgefordert neue Getränke vorbeigebracht hat. Ihr seid großartig und lasst euch das nicht kaputtreden oder miesmachen!
  • Personal an der Rezeption, das immer ein Lächeln im Gesicht hatte und sofort alle Wünsche erfüllte.
  • Genügend Liegen, auch wenn manchmal die Suche nach freien Sonnenliegen länger dauerte.
  • Eine Gastrononmie, die nach unseren Eindrücken zwar nicht den Standard eines RIU Hotels oder eines karibischen gehobenen Hotels erreicht, aber abwechslungsreich und ausreichend war. Highlight hier: die Taverna.
  • Sonne, Sonne, Sonne….
  • Ungestörte Strandspaziergänge in beide Richtungen bis zu den nächsten Buchten, die am Abend verlassen daliegen und im Schein der sinkenden Sonne versinken.
  • Busfahrer, die tatsächlich bei roten Ampeln stehenbleiben und sich zumindest an den Geschwindigkeitsbeschränkungen grob orientieren.
  • Getränke am Zimmer, die immer wieder nachgefüllt werden.
  • Kostenloser WLAN Zugang in der Lobby für das Mailabrufen.
  • Viel Lachen, Spass und Erholung.

Heute dachte ich schon, dass es sich wie zwei Tage anfühlt, die ich weg war. So dringend und schön war die Woche in Rhodos.

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