Luxusbikes 2013

Es ist Sommer, die Hitze der Stadt kühlt nun Ende August immer weiter ab und die Temperaturen nähern sich einem Punkt, an dem das Radfahren wieder angenehmer wird. Zeit, einen Blick auf die Luxusbikes der Automobilmarken zu werfen. Da gibt es wieder spannende News der Premium und Sportwagenhersteller.

Mercedes AMG Bike

Es startet das AMG Fahrrad von Mercedes. Nur mit dieser Beschreibung dachte ich an ein rassiges Rennbike, einen Kilometerfresser für asphaltierte Strassen, mit Slicks und Carbonbremsen. Aber nein, das hier wird von Mercedes angeboten:

(c) by Mercedes

Damit scheint es mehr in Richtung G Klasse als SLK zu gehen, luftige Erlebnisse dennoch garantiert. Spannend, dass Mercedes auf das Silberpfeilimage bei den Drahteseln nicht mehr Wert zu legen scheint, bei alten Modellen war dies noch die Standardausführung.

McLaren by Specialized

Auch wenn sie auf dem F1 Track hinter Mercedes ins Ziel kommen, schaut das Bike der McLaren Techniker viel dynamischer aus, als das der Deutschen. So stelle ich mir ein Rennrad vor. Den Preis allerdings nicht…

(c) McLaren/Specialized

Straight forward: das ist ein rassiges Bike, die Farbgebung dezent in dunkelgrau, ich müsste die roten Akzente nicht haben, aber damit wirkt das Teil auch nicht ganz fade.

BMW Bikes

Bei den Bayern tut sich auch was: zwei neue Räder im Online Shop, keine Rennflitzer – Touring/Cruise nennen sie die beiden neuen Modelle.

(c) by BMW

Nun, die BMW Bikes sind nicht so meins. Interessant finde ich, dass das Gewicht der Bikes mit über 13 kg. doch einigermassen hoch ausfällt.

Mal sehen, ob ich noch weitere Modelle auftreibe, das mal als Anfang für den Sommer von 2013.

Die neuen Luxusräder

Nachdem der Artikel über die Luxusräder und Automarken [link] doch schon fast in die Jahre gekommen ist und auch am Radmarkt eine Dynamik herrscht, kommt hier mal einUpdate.

Maserati hat nicht allzulang gezögert und mit einer weiteren kleinen italienischen Fahrradschmiede namens „Montante“ [link zur webseite] ein Modell in Kooperation herausgebracht: das Montante for Maserati 8CTF [link zum fahrrad]:

Also ich finde das Modell sehr gelungen. Der altmodisch wirkende Rahmen mit den leichten Krümmungen wirkt elegant, die Lederausstattung edel und die Simplizität des Single Speeds läßt das Bike schlank und schnell aussehen. Nur 200 Stück werden auf den Strassen rollen und der Besitzer darf seinen Namen in das Gefährt gravieren lassen.

Auch die sportlichen Ferrari Hersteller haben ihre Modellpalette erneuert und bieten mittlerweile vier verschiedene Modelle auf ihrere Homepage im Onlineshop [link] an. Dem Hightec Sport verpflichtet ist das Prunkstück das auf 50 Stück limitierte Ferrari Di2 von Colnago [link auf das produkt]:

Im Gegensatz zum Maserati Renner wirkt dieses Fahrzeug ob der gedeckten Farbgebung und der Sportkomponenten wuchtiger und etwas dynamischer. Das ist eindeutig ein Sportrenner für die Strasse und nicht ein Bike für die Stadt, in der es die Strasse mit anderen teilen muss. Wuchtig ist allerdings auch der Preis, um den sich schon ein Kleinwagen bekannter Hersteller als auch ein Dacia SUV erstehen lässt.

Bei Alfa Romeo, BMW und Mercedes Benz haben sich keine Neuerungen im Portfolio erkennen lassen, bei Porsche hingegen finden sich nur noch 2 Modelle auf der Webseite [link]:

Leider ist das Rennrad aus dem letzten Artikel nicht mehr im Sortiment, Porsche setzt hier bei den verbleibenden Modellen auf Leichtbauweise und Carbon.

Die Lambogini Seite gibt es leider nicht mehr.  Dafür sind die Franzosen von Peugeot wieder da – eine Geschichte wird wiederbelebt und die Übersicht verheißt einen guten Beginn [link zur übersicht]. Mir persönlich ist das Special aufgefallen – ein Rennrad in der Tradition dieses Fahrzeugbauers:

Eine Hommage an die alten Zeiten, als Peugeot Räder noch auf Europas Straßen nicht wegzudenken waren. Ich hätte die Felgen nicht ganz so auffällig gestaltet, sondern eine dezente Variante passend zum Ledersattel und den Lederlenker genommen.

Zum Schluss noch eine kleine Kuriosität: das Mini Falt Rad – passt so in jeden Mini [link zum online shop]:

Passt zum Image, passt zum Auto – eine gute Ergänzung und toll, dass sich so mancher Hersteller Gedanken zum umweltfreundlichen Verkehr macht.

Einmal einen Maserati fahren…

Da staunte mein Radlerherz nicht schlecht, als beim Blättern im GQ Magazin ein Maserati abgebildet war. Nun, an und für sich ist das ja nichts ungewöhnliches, speziell im GQ sind ja feine Automobile durchaus auf der Tagesordnung.
Aber hier handelt es sich um ein Fahrrad:
Maserati Bike
Gebaut wird es lt. Artikel in der Radschmiede „Milani„, wobei sich derzeit leider kein Hinweis auf der Webseite finden lässt.

Die Italiener aus Bolognia sind aber nicht die einzigen Sportwagenhersteller, die sich derzeit mit umweltfreundlichen 2rädern auseinandersetzten.
Auch die Freunde aus Maranello bauen solche Renner:
Ferrari Bike (C) Ferrari
Unter diversen anderen Modellen (auch Mountain Bikes zu finden, bestellen und um den Preis von ca. 9.000,- Euro auf der Ferrari Seite im Shop.

Bugatti selbst baut keine Räder, wobei jedoch bekannt ist, dass Ettore Bugatti Fahrräder baute. Kein Wunder, wenn man eine Lehre in einer Fahrrad- und Dreiradfabrik beginnt.

Interessanterweise ist jedoch auch Alfa Romeo unter die Fahrradbauer gegangen. Auch hier ist auf der Website kein Hinweis zu finden (vielleicht irgendwo auf der .it Seite, aber da ist mein Italienisch zu eingeschränkt), aber dennoch gibt es sie:
Alfa Romeo Bike
Bestellen und ansehen kann man hier bei bellatisport und die Preisspanne für das Rennrad liegt zwischen ca. 1900,– (für den Rahmen) und ca. 7.000,– Euro für die Luxusausstattung.

Aber nun genug der südlichen Nachbarn, schauen wir mal nach Norden – Zuffenhausen, München und Stuttgard. Ja, auch die deutschen Autobauer mit einem gewissen sportlichen Image versuchen den modellaffinen Mann bzw. die markenaffine Dame zu begeistern.

Breit genug ist sie ja, die Kollektion von Porsche: hier gibt es eine tolle Übersicht, aus der stellvertretend mal ein Rennrad herausgenommen wurde.
Porsche R (c) Porsche

Aber auch die Kollegen aus Stuttgard, die mit dem leuchtenden Stern, haben einiges im Sortiment, unter anderm auch dieses hier:
Mercedes Bike (c) Mercedes

Was Mercedes kann, wird natürlich auch in Bayern gepflegt. Aber da dieser Freistaat ja schön bergig und hügelig ist, habt BMW vor allem Mountain Bikes und Cruiser im Angebot:
BMW Enduro

Zum Schluss nochmals in den Süden: Sogar Lamborghini bietet sportlichen Luxus auf zwei Rädern an:
Lamborghini Dolce Vita (c) Lamborghini
Wohlweislich sind keine Preise auf der Website zu sehen.

One Gear Elimination

Heute habe ich die Ankündigung der „One Gear Elimination“ auf fixedgear entdeckt. Die Herausforderung würde mich schon reizen, nachdem ich aber beim LMS schon so toll (vorletzter Platz vor Pia) abgeschnitten habe, erwarte ich ein sofortiges Ausscheiden in der ersten Runde.
Denn so sind die Regeln: Der letzte einer Gruppe von einer zuvor definierten Anzahl scheidet aus. Meine Chancen für einen Rennenverbleibt stehen daher genau bei: einer Runde 🙂
Ich glaub, ich werde als Supporter auftauchen und einen netten Nachmittag am 18. Juli im Cyclodrom verbringen.

The day after… LMS

Bevor ich auf die derzeitige körperliche Befindlichkeit zu sprechen komme, hier mal ein Rückblick auf gestern. Da hab ich mich doch noch für das LMS (das Last Man Standing) angemeldet – ein Rennen für Eingangräder auf der Donauinsel mit 6 und 12 Stunden Daueroptionen. Natürlich hab ich mich für die 6h Variante entschieden.

Also bin ich gestern mal so gegen 13:30 dort aufgetaucht, um zu erfahren, dass der Start der 6h nach hinten verschoben wurde. Kein Problem, also mal ein RedBull geholt und gemütlich über dem Donauwasser Platz genommen: ein entspanntes Bild bot sich dem geneigten Zuseher:

LMS entspannt Tolles Wetter, viele Leute, entspannte Stimmung. Bier und Red Bull im Kühlschrank, Zacki am Griller und die 12h Fahrer/innen, die ihre Kreise zogen.

Dann war es soweit: die 6h Biker/innen stellen sich zum  Start und los gehts. Ich wähle gleich mal ein angenehmes Tempo, was dazu führte, dass ich nach der ersten Runde (ca.1,5 km) vom Feld eingeholt und überholt werde. Naja, nicht so schlimm, denn schon bei den Runden 2 und 3 habe ich zwei Begleiter, mit denen ich die nächsten Runden fahren werde.

Nach den ersten 10 km brauche ich eine Pause. Mir gehts grad nicht wirklich gut, zu viel Sonne, Hitze, Anstrengung, zu wenig Trinken und Zeit zwischen Essen und Fahrradfahren? Möglich. Doch nach 10 min. wieder auf den Sattel und weiter. Geht schon wieder. Dann wieder so 10 km zur nächsten Unterbrechung. Trinken, Banane und die Schrauben am Tretlager nachziehen. Zacki ist entsetzt, was da alles locker ist … und ritsch, ratsch ist alles fest.

In der x-ten Runde
In der x-ten Runde

Auf zu den nächsten paar Kilometern. Der Gegenwind scheint immer stärker zu werden, oder die Beine schwächer? Vor allem der kleine Anstieg zu Start/Ziel wird immer anstrengender – schon wieder aus dem Sattel und im Wiegeschritt die Anhöhe hinauf. Beim Stand von 38 km erhalte ich Unterstützung und Support von meiner Freundin. Sie ist auch mit dem Fahrrad gekommen und ich beschliesse, die 50 km fertig zu bekommen, bevor die Dunkelheit hereinbricht. Ich muss ja mit dem Bike auch wieder heim und im Dunkel die Donauinsel entlang ist auch nicht besonders spassig.

Irgendwann nach 18:00 ist es dann soweit – die 50 sind geknackt, ich hüpf vom Rad und bin eigentlich noch relativ gut beieinander. Wir plaudern noch mit Christian und Stefan, meinen beiden Mitstreitern, ich geb bei der Rennleitung mein Ergebnis bekannt und wir fahren gemütlich nach Hause.

Zusammenfassend hier meine Daten vom LMS:

  • Distanz: 50,69 km
  • Maximalgeschwindigkeit: 33,6 (muss wohl abwärts und mit Rückenwind gewesen sein)
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,3
  • Netto Fahrzeit: 2:16:14

Und heute: grausamer Muskelkater in den Oberschenkeln, eine nicht unbedingt ruhige Nacht und ein frühes aus dem Bett kriechen, weil eine Release in der Nacht stattgefunden hat und ich kurz nach 7:00 im Büro bin. Nach den ersten 100m zu Fuss geht es fast wieder… aber das dauert wohl noch, bis alles wieder heil ist.

Beim nächsten Mal bin ich sicher wieder dabei – hat auf jeden Fall Spass gemacht! Und dann fahr ich wieder mir einem Lachen los..

Ach ja… offizielle Bestleistungen: bei den 12h über 400km, bei den 6h über 220km. Wahnsinn!

Update1: hier ein Link zu einem Video – kurz ist mein SE im Bild, an dem der Zacki rumschraubt und ich im grünen T-Shirt dahinter stehe.

Update2: Bild hinzugekommen

Update3: Bilder hinzugefügt – danke an die Photographen für die Freigaben!

Update4: Linkliste zu den Galerien:

Update5: Bericht auf der Fixedgear Seite

Wunschliste für Radfahren…

SE Lager 2008Nun – derzeit stehen im Keller zwei Fahrräder. Das feine Puch Mistral Singlespeed, das hier auf dem Blog schon vorgestellt wurde und seit Anfang dieser Woche gibts was neues: ein SE Lager 2008 (das Vorjahresmodell), direkt aus England zu einem tollen Preis (dank Wechselkurs wahnsinnig günstig).

Derzeit ist es noch ein Singlespeed aber beim Last Man Standing will ich es als Fixie ausfahren – dank FlipFlop Nabe sollte das ja kein Aufwand sein.

Das wird sicher eine nette Ausfahrt. Aber mal zurück zum Titel dieses Beitrages: Wunschliste….

Mittlerweile gibt es ein paar Dinge, die ich schon gerne für die Fahrräder bzw. für mich als Strampler haben möchte bzw. gerne hätte:

  • Brooks Sattel und Brooks Lederband für das Puch zum „Veredeln“. Aber genau welches Sattelmodell ist auch noch nicht klar. Es kommen folgende in Frage: „B17 Narrow“, „Team Professional“ oder „Swallow Classic“ – auch bei der Farbe schwanke ich noch zwischen antikbraun und honey. Schön sind sie alle.
  • Wolltrikot! Die Trikots aus den Shops und Sportgeschäften bestehen irgendwie fast alle aus künstlichen Zeug. Das muss doch stilechter und angenehmer mit Wolle gehen – tatsächlich gibt es noch welche, aber recht teuer: die meisten entdeckte ich in den Webshops ab 99€. Und so sehen sie aus: Sugoi (wenn geht in rot), Brooks (sehr edel) oder Retroshirts von Woolistic.
  • Hosen, die nicht nach Radhosen aussehen, aber eingearbeitete Reflektoren für den Heimweg haben: Cordarounds!
  • Turnschuhe, die nach Retro Schuhen aussehen, sich aber für das fahren mit Pedalkäfigen eignen.

Mit der Zeit kommen hier sicher noch weitere feine Dinge dazu 🙂