A New Beginning

Nach so langer Zeit wieder mal ein Update auf der Seite, die in den letzten Jahren im Dornröschen Schlaf versank.

Spannende Zeiten brechen an, Kinders. „Jetzt gehts los“ hallt es durch das imaginäre Stadion in meinem Kopf. Der Trainer an der Seitenlinie schreit die letzten Anweisungen auf das Spielfeld und dann schrillt der Pfiff des Schiris zum KickOff:

Dukes of Data heißt die neue Firma. Und sie gehört mir – zumindest zum selben Teil wie den Buddies, die mitgegründet haben. Endlich was selber machen, etwas das uns gehört, wo wir die Entscheidungen treffen, deren Konsequenzen uns am Kopf fallen und nicht anderen. Wir selbst werden verantwortlich sein für Gewinn und Verlust, für das Umsetzen zündender Ideen und für den täglichen Grind auf der Suche nach einem Ertrag.

Aber es wird unser Baby. Unsere Story. Unser Schicksal.

Sicherheit? Gab es die letzte Jahre zuhauf und ich habe gesehen, was Sicherheit mit Menschen macht. Es verändert sie, es verwandelt sie in Zombies, die einem trügerischen Gemütlichkeitswahn folgen. Das möchte ich nicht, das bin ich nicht.

Dieses Monat noch hier, ab 1.10. startet das Teil für mich – die Jungs sind schon mittendrin statt nur dabei und soweit ich das sehe, stehen alle mit einem Lächeln am Morgen aus dem Bett auf. Letz join the Party und möge das Spiel beginnen.

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Die wilden 90er

Eigentlich meine ich ja die Jahre 91-99 und die darauf folgenden Milleniumsnachfolger. Aber „’00er“ klingt komisch.

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Täuscht mich der Eindruck oder waren die 90er zumindest in der Musik wütender, schreiender, experimenteller und wahnsinniger? Ich habe das Gefühl, dass Nirvana die gesamte damalige Jugend in eine Punk-Stimmung (omg, er hat Punk gesagt) mit einer „scheissegal“ Attitüde gestürzt hat. Gleich nachdem Guns’n’Roses von der destruktiven Appetitlustigkeit in den Verlust der Illusion gefallen ist. Zwischendurch haben schwarze Balladen von Metallica den Planeten gerockt und U2 waren damals noch eine sozialkritische Stimme.

Gigantomanie und Fun-Punk aus Californien standen nebeneinander und als Jugendlicher reichte eine Drehung um wenige Grad im CD Regal, um plötzlich von anderen Lawinen überrollt zu werden. Mit viel Pech war es dann „Enja“, die dich unschuldig in andere Spähren entführte, wo du dann mit Hilfe isländischer Björks entflohen bist.

Sogar die Dinosaurier lebten noch und die Rolling Stones haben damals schon die „letzten Tourneen“ gespielt. Nur die 70er Legenden sind schon zu tonalem Erdöl zerfallen gewesen: Led Zepplin und Doors durften zitiert aber nicht kopiert werden und Ozzy hat sich selber grad wieder in ein Tal der Drogentränen weggeträumt.

Verdammt. Jetzt hab ich wieder „Screamager“ als Therapy? notwendig, um den Ohrwurm loszuwerden – aber ich fürchte die alten 501er Levis passen mir nicht mehr. Auch das Flanellhemd hat sich im Komposthaufen aufgelöst und längst diese Welt verlassen. Selbst die Heritage Welle, die sich nach dem selben karierten Mustern anschleicht, kann mich nicht mehr retten, denn ich kenne die jungen Wilden nicht mehr. Vermutlich sind sie irgendwo da draussen und zitieren Korn und die blutigen Wurzeln Sepulturas.

Eine Rückkehr ohne böses Blut

Diese Woche bin ich für ein paar Stunden zurück gekehrt. Zurück zu den „Kriegern Morias“, zurück nach Mittelerde. Vieles hat sich dort verändert, F2P und eine Neugestaltung von diversen Gebieten, aber es fühlte sich nach einer Heimkehr an. Das ist vor allem den Mitstreitern geschuldet, mit denen ich Stunden, Tage, Wochen gemeinsam durch die Geschichte des Hobbits und der Ringkriege gezogen bin (der Eintrag dazu ist ebenso jahrelang her).

Werde ich nun wieder öfter zwischen Bree und Bruchtal unterwegs sein? Vermutlich nicht, aber der eine oder andere Sonntagsnachmittagsausflug wird drinnen sein – eine Rückkehr zu Freunden.

und der ganze Rest

meiner Zeit wird derzeit von einem Studium gefressen: neben dem 40h Job, der mir irgendwann mal die Möglichkeit bieten wird, Träume zu leben, verbringe ich so manche Stunde auf der Uni… Thema: Innovation und Technologie.

So stay tuned und be patient… die Welt wird sich weiterdrehen und die Zeiten werden kommen, wo hier wieder mal mehr zu lesen sein wird.