Eine Rückkehr ohne böses Blut

Diese Woche bin ich für ein paar Stunden zurück gekehrt. Zurück zu den „Kriegern Morias“, zurück nach Mittelerde. Vieles hat sich dort verändert, F2P und eine Neugestaltung von diversen Gebieten, aber es fühlte sich nach einer Heimkehr an. Das ist vor allem den Mitstreitern geschuldet, mit denen ich Stunden, Tage, Wochen gemeinsam durch die Geschichte des Hobbits und der Ringkriege gezogen bin (der Eintrag dazu ist ebenso jahrelang her).

Werde ich nun wieder öfter zwischen Bree und Bruchtal unterwegs sein? Vermutlich nicht, aber der eine oder andere Sonntagsnachmittagsausflug wird drinnen sein – eine Rückkehr zu Freunden.

Advertisements

und der ganze Rest

meiner Zeit wird derzeit von einem Studium gefressen: neben dem 40h Job, der mir irgendwann mal die Möglichkeit bieten wird, Träume zu leben, verbringe ich so manche Stunde auf der Uni… Thema: Innovation und Technologie.

So stay tuned und be patient… die Welt wird sich weiterdrehen und die Zeiten werden kommen, wo hier wieder mal mehr zu lesen sein wird.

Luxusbikes 2013

Es ist Sommer, die Hitze der Stadt kühlt nun Ende August immer weiter ab und die Temperaturen nähern sich einem Punkt, an dem das Radfahren wieder angenehmer wird. Zeit, einen Blick auf die Luxusbikes der Automobilmarken zu werfen. Da gibt es wieder spannende News der Premium und Sportwagenhersteller.

Mercedes AMG Bike

Es startet das AMG Fahrrad von Mercedes. Nur mit dieser Beschreibung dachte ich an ein rassiges Rennbike, einen Kilometerfresser für asphaltierte Strassen, mit Slicks und Carbonbremsen. Aber nein, das hier wird von Mercedes angeboten:

(c) by Mercedes

Damit scheint es mehr in Richtung G Klasse als SLK zu gehen, luftige Erlebnisse dennoch garantiert. Spannend, dass Mercedes auf das Silberpfeilimage bei den Drahteseln nicht mehr Wert zu legen scheint, bei alten Modellen war dies noch die Standardausführung.

McLaren by Specialized

Auch wenn sie auf dem F1 Track hinter Mercedes ins Ziel kommen, schaut das Bike der McLaren Techniker viel dynamischer aus, als das der Deutschen. So stelle ich mir ein Rennrad vor. Den Preis allerdings nicht…

(c) McLaren/Specialized

Straight forward: das ist ein rassiges Bike, die Farbgebung dezent in dunkelgrau, ich müsste die roten Akzente nicht haben, aber damit wirkt das Teil auch nicht ganz fade.

BMW Bikes

Bei den Bayern tut sich auch was: zwei neue Räder im Online Shop, keine Rennflitzer – Touring/Cruise nennen sie die beiden neuen Modelle.

(c) by BMW

Nun, die BMW Bikes sind nicht so meins. Interessant finde ich, dass das Gewicht der Bikes mit über 13 kg. doch einigermassen hoch ausfällt.

Mal sehen, ob ich noch weitere Modelle auftreibe, das mal als Anfang für den Sommer von 2013.

Audio Player

Ich habe eine Umfrage zum Thema Mobiler Audio Player erstellt und dank headfonia.com rasch über 80 Antworten erhalten.

Hier das Ergebnis und der Report zum Download.

Buying a Mobile Audio Player

As I was looking for an audio player to listen to music during every day commuting, I found a lot of different types and products. Although I had some concrete requirements, I wonder about the massive number of criteria to look at. So, which facts and figures are important when it comes to buy such a device?

I did not hesitate and created a survey to find out, what to look at before spending some hundred bucks on a product and thankfully headfonia.com posted the link on the facebook pinwall. In the evening I got over 70 answers and at the end the counter stopped at 81 persons (later on there has been 84, which does not matter for the results).

Based on the specifications and pictures during the product presentation online and offline I set my questions about ownership of players, key figures like price, design, supported formats etc. I just wanted to know, what people look at and asked then for priorities when it comes to buying (e.g. is price important or not?).

For details, please feel free to have a look at the report – here we go with some summaries and personal findings. First fact, that really surprised me: only male persons participated the poll. Not a single check on “female” when it comes to the gender question. Second big perception was the high number of “iPod” owners. Apple has landed a big deal with their music player but in an audiophile audience I expected a higher rate on special players like “A&K100” or the “Colorfly C4”. The iPod has done a great job to gain such a coverage (50%) and set new limits to the way of interaction as I could see the usability criteria among the top 4 buying facts.

When it comes to buying a mobile audio player, most important are “battery life”, “supported file formats”, “price” and the already mentioned “usability”. Let’s have an educated guess at this result.
“Battery life” for sure is mostly a criteria when we talk about mobile systems. But there is no player (or at least I don’t know any) which offers changeable battery packs or power extensions like we find at business notebooks. Unfortunately this trend to irremovable battery can be seen in the mobile world too, which may give some freedom in design but what about environmental matters?
Second on the list I found “supported file formats” which was pretty clear at the moment I saw it on this position. No one want to convert giga- or terrabytes of digital audio files only for one reason: to use this special device. But how does it look like in real life? The only product I could find, which supports nearly all known formats is a piece of software: rockbox.
“Price” is always a figure in buying things. The range is quite big, starting from a few bucks for e.g. a sandisk player (with FLAC) support and ending up there at the new A&K120 announced over 1000$.

Besides this data, I found 2 more insights.
First, the community is great and left helpful comments in the last sections (examples can be found in the report) and second, I missed some important questions and additional information in the survey. With this combination I know whom to ask, if I come up with another survey about audio issues.

Thanks again to everyone, who helped and spent some time for the survey and the for reading the report.
Best regards,
joe

 

Download the Report BuyingaMobileAudioDevice

Zurück nach Himmelsrand

Seit über einem Jahr steht sie offen, die Tür nach Himmelsrand, nach Skyrim, dem nördlichen Teil Tamriels und so lange habe ich sie nicht geöffnet. Genau vor einem Jahr entstand ein Blogartikel und seitdem habe ich die schneebedeckten Lande kaum mehr aufgesucht.

Bis jetzt. Seit Dezember frisst das Spiel die Stunden von meinem Freizeitkonto und ein Barde, ausgebildet in den Künsten des Schleichens und der Bogennutzung hat Level 40 erreicht. Nach einem Durchhänger beginnt die Hauptquest wieder Fahrt aufzunehmen und seitdem Freunde im Arbeitsumfeld neu begonnen haben, hat Hera, die Elbin eine Konkurrentin bekommen: Bibi, die Hexenechse (HexEx).echse

Ich komme wieder in Helgen an, zur Hinrichtung und sovieles erscheint vertraut. Doch was ich nun zu schätzen lerne, sind die Details, das Heranführen an die Geschichte, die Unterschiede zum ersten Erleben in dieser Welt.

Ich staune über die Heerscharen an Autoren, die diese Welt seit beinahe 20 Jahren erschaffen und erneuern, die Quests in einem Kosmos kreieren, der von Göttern über Sternzeichen zu Flora und Fauna auf soviele Details Rücksicht nimmt, dass es Ehrfurcht einflößt mit welcher Akribie hier zu Werke gegangen wird. Es muss bei Bethesda ein riesiges Wiki geben, welches für Recherchen zur Verfügung steht und einen Hauptautor, der ganz genau weiß, in welche Richtung sich die Geschichte des Kaiserreichs von Tamriel entwickelt.

Großes Kino für Spielernaturen sind die Vorgehensweisen, die sich aus den Kombinationen von Rassen, Kampftechniken und Skilltrees ergeben. Bibi, die Hexe ist Magierin und der Unterschied zum Präzisionswerkzeug Pfeilspitze ist enorm. Einerseits gibt es keinen Bonus, wenn ich schleichend ans Werk gehe und andererseits sind Flammen nicht so steuerbar wie ein genau geschossener Pfeil. Bisher konnte ich Gegner ausschalten, die ich als Schemen am Horizent erblickte, nun muss ich mich auf ca. 10 Meter nähern, um überhaupt Schaden anzurichten. Das bedingt eine komplett andere Spielweise, die ich erst „erlernen“ muss, denn im Gegensatz zu Pfeil und Bogen sind die Magieschulen tatsächlich eine andere Welt.

So wie das Universum vom Skyrim und ich freue mich schon wieder heute, die Tür in den Norden zu öffnen und über schneebedeckte Felder zu wandern, nur um die Ruine am Ende der Welt zu entdecken.

Da kommt Bewegung rein

Regentropfen klatschen in mein Gesicht und vermischen sich mit dem Schweiss, der über meine Augenbrauen rinnt und mir Tränen zwischen die Lider zwingt. Mein linker Fuß klatscht in die Pfütze, das Baumwollshirt legt sich schwer auf meine Schultern. Ich keuche und eine Stimme neben mir meint: „Übertreib es nicht. Langsam angehen.“

Die Sonne brennt auf mein dunkles Haar. Ich setze mich auf und merke, dass mein Kreislauf w.o. gibt. Dunkle Flecken tanzen in meinem Sichtfeld, die Muskel im Oberschenkel brennen. Ich greife zur Wasserflasche, atme tief ein und aus und lasse mich auf der Matte für die nächste Übung nieder. „Die Liegestütz beginne am Besten auf allen Vieren. Vergiss nicht viel zu trinken, wenn die Sonne scheint“, kommen die Ratschläge heute bei mir an.

Dunkle Gestalten in der Dämmerung. Schwarz bekleidet, hoffe ich, dass die Reflektoren in den nahenden Scheinwerfern aufleuchten werden, wie Sonnen, die sich ihrem Ende nähern. Meine Beine hämmern in einem Stakkato auf den asphaltierten Boden und mir wird warm unter der Jacke, die ich trage. Ich vernehme die Worte „Hast du den Puls kontrolliert? Da vorne werden wir dann aufwärmen“.

Wieder ist es dunkel, doch der Schnee, der tagsüber aus den Wolken ausflockte, ist schon wieder verschwunden. Morgen wird es wohl Glatteis geben. Mein Atem, keuchend, bildet kleine Wölkchen vor meinem Gesicht. Als Kinder haben wir so das Rauchen gespielt, heute gilt meine Aufmerksam der Gleichmäßigkeit zwischen ein und aus. Schliesslich will ich ohne Seitenstechen ankommen. „Siehst du, dass gefällt mir an dir, du gehst die Dinge optimistisch an und probierst es einfach aus“, kommentierte Bewegungseinheit.

Seit gestern (omg, gestern ist schon über ein Monat her) sind sie nun Geschichte, die Trainingseinheiten mit meinem Personal Coach. Viermal haben wir uns getroffen, dreimal war es Laufen und einmal ein Kraftraining mit Anleitungen. Vier Abende, an denen ich mich und meinem Körper bewegt habe, als Kontrapunkt zu den vielen Stunden am Bürosessel vor dem Computer. Peter habe ich mitgenommen auf die Laufstrecken entlang des Flusses, durch den Park, am Schwimmbad vorbei. Am nächsten Tag fühlte ich die Auswirkungen, die Muskelkater, die Streckungen der Sehnen. Dennoch geht es mir gut, ich fühle mich erschöpft, aber fein. Da wirken auch die sieben Kilo weniger Körpergewicht mit. Reduziert – ja, Lebensqualität eingeschränkt – nein.

Hauptverantwortlich für diese Änderung sind zwei Faktoren. Einerseits das tolle Angebot mit dem Coach ein paar Stunden zu verbringen und andererseits das Ausprobieren von „Vegan for FIT – die 30 Tage Challenge“. Ich glaube, Peter war skeptisch, als wir in der ersten Stunde über Ziele gesprochen habe und ich meinte, na, so bis zu 10 kg weniger wär schon fein. Denn nur mit Bewegung diesen Gewichtsverlust über ein paar Monate zu erreichen, wäre wohl nicht möglich gewesen. Doch dann entdeckten wir das Buch und nach den vielen, vielen positiven Rezensionen und Feedback wars dann klar: Sind ja nur 30 Tage, das probieren wir aus.

30 Tage vegan zu leben, macht Attila Hildmann durchaus leicht. Denn die Rezepte sind einfach und sehen – im Gegensatz zu so vielen anderen Büchern, die sich mit gesunder Ernährung auseinandersetzten – toll und schmackhaft aus. Da können sich viele, viele andere eine Scheibe abschneiden. Ausserdem sind sie abwechslungsreich und schmecken gut. So gut, dass noch immer das eine oder andere Abendessen aus dem Buch auf dem Teller landet, sowie Kipferl und Croissant von Müsli und Crunchies, am Wochenende auch von Pancakes abgelöst wurden. Ich kann nur jedem raten, probier es aus! 30 Tage mal was anderes machen ist keine Hexerei und dann schau, wie du dich fühlst.

Genervt hat nur das Gefühl am Wochenende: dauernd am Einkaufen, waschen, schneiden, schälen, braten und dann wieder von vorne. Mit besserer Planung ist dies vielleicht einfacher, vielleicht auch nicht. Mal sehen, wie der zweite Versuch im Frühjahr mit frischem Gemüse wird.

Mittlerweile sind auch schon wieder ein paar Wochen ins Land gezogen – geändert hat sich kaum was. Das eine oder ander Kilo Gewicht hat sich wieder gemeldet (vor allem über Weihnachten) aber ich bin immer noch weit unter dem Startkampfgewicht. Der Frühling wird dann weisen, wie der zweite Versuch durchschlägt und ob das frische Grün das Lebensgefühl verbessert.